Verantwortungsvoller Kaffeeanbau und ökologische Kaffeeernte

Wir stehen für beste Produktion und hochwertigste Premium Kaffees – und das bedeutet für uns nicht nur verantwortungsvollen Anbau, sondern auch eine faire Bezahlung unserer Partner im Ursprung. Aus diesem Grund arbeiten wir direkt mit vielen Plantagen und Farmergemeinschaften zusammen. Die eher kleineren Farmen legen besonderen Wert auf einen äußerst sorgfältigen Anbau. Dies führt zu vergleichsweise geringen Produktionsmengen. Den Weg unserer Kaffees können wir bis ins Detail zurückverfolgen und besuchen regelmäßig unsere Produzenten in den verschiedensten Ursprungsländern.

Verantwortungsvoller Kaffeeanbau

Die Qualität des Kaffees steht und fällt mit der Plantage, auf der er wächst. Daher legen wir viel Wert auf die sorgfältige Auswahl der Farmen und Farmergemeinschaften, von denen wir unsere Rohkaffees beziehen. Für unsere Farmer spielt die Pflege der Plantagen eine große Rolle. Denn sie möchten langfristig ein Produkt liefern, das frei von Herbiziden ist und die Umwelt im Sinne der Nachhaltigkeit möglichst wenig belastet.

Die Plantagenbesitzer, die uns den Rohkaffee für unsere Rösterei liefern, nehmen allergrößte Rücksicht auf das lokale Ökosystem. Durch Gras und andere Pflanzen, die zwischen den Kaffeebäumen wachsen, wird der Boden vor allzu starker Sonneneinstrahlung geschützt. Die großen Schattenbäume schützen bergige Abhänge vor Erosion.

Die Ernte unserer Premium Kaffees

Die Haupterntezeiten sind beispielsweise in Brasilien Mai bis September, in Zentralamerika Oktober bis März, in Afrika Oktober bis April und in Asien November bis April. Dies wird durch die Trockenzeit und Regenzeit in jedem Land bestimmt. Der Ertrag eines Kaffeebaumes schwankt zwischen 2,5 und 10,5 kg Kaffeekirschen, das entspricht einer Menge von 0,5 bis 2 kg grüner Bohnen (Rohkaffee). Für die Kaffee-Ernte haben sich drei Verfahren durchgesetzt: Picking, Stripping und maschinelle Ernte.

Beim “Stripping” werden alle Kirschen unabhängig ihres Reifegrades von den Ästen abgestreift. Die Früchte (meist Robusta) fallen in auf dem Boden ausgebreitete Tücher. Die maschinelle Ernte funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Bei beiden Verfahren werden alle Kirschen geerntet, die unreifen Früchte anschließend aussortiert und die Kirschen von Schmutz, Zweigen und Blättern befreit. Die maschinelle Ernte setzt ebene Flächen voraus, auf denen die Maschinen fahren können, und wird hauptsächlich auf großen Kaffeefarmen verwendet.

Die teilweise wild anmutenden Plantagen erhöhen durch die sonstige Bepflanzung die Personalkosten bei der Ernte, da keinerlei Maschinen bzw. Fahrzeuge eingesetzt werden können. Die reifen Kaffeekirschen werden einzeln per Hand vom Baum gepflückt. Dieses so genannte “Picking” ist schonender, aber auch langsamer. Auf diese Art werden nur die reifen Kaffeekirschen geerntet, die übrigen reifen nach und werden in einem späteren Durchgang gepflückt. Die Tagesleistung eines Pflückers liegt zwischen 50 und 100 kg Kirschen, dies entspricht etwa 10-20 kg Rohkaffee. Für diese Kaffees zahlen wir gerne ein Vielfaches des an der New Yorker Börse dotierten Weltmarktpreises.

Aufbereitung und Transport der Rohkaffees

Die geernteten Kaffeekirschen sind weder genussfähig noch lange haltbar oder transportfähig. Sie halten maximal 24 Stunden bevor sie fermentieren. So wird in einem ersten Verarbeitungsprozess im Erzeugerland die Kaffeebohne von Fruchtfleisch, Fruchthaut und Schleimschicht gesäubert, klassifiziert und getrocknet. Der Kaffee wird im Pergament aufbewahrt und kurz vor dem Export geschält.

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